Andrea Böhm

Andrea Böhm ist seit 2006 Reporterin bei der Wochenzeitung DIE ZEIT. Zuvor hat sie mehrere Jahre in New York gelebt und von dort für GEO, taz und DIE ZEIT gearbeitet. Ihre Reisen haben sie nach Afghanistan, Russland, Bosnien und ins Kosovo geführt. Seit einigen Jahren ist sie regelmäßig in Zentral- und Ost-Afrika unterwegs – im Kongo, im Sudan, im Südsudan und in Somalia, wo man über weit mehr als über Kriege und Krisen berichten kann.
2006 erschien im Herder-Verlag ihre Buch „Die Amerikaner – Reise durch ein unbekanntes Imperium“. 2011 veröffentlichte sie im Pantheon-Verlag „Gott und die Krokodile – eine Reise durch den Kongo“.
Sie hat mehrere Preise erhalten, darunter 2010 den Hansel-Mieth-Preis und 2004 den Theodor-Wolff-Preis.

17 Antworten zu Andrea Böhm

  1. Marianna Kropf schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm,
    Vorab meine Gratulation zu Ihrem Buch zum Kongo, das ich mit viel Interesse, und mit literarischer Bewunderung gelesen habe.
    Ich habe in den letzten 12 Monaten im Grand Nord Kivu gearbeitet, und werde aus persönlichen Gründen im August zurückgehen, unter anderem mit dem Gedanken, zu schreiben.
    Ich würde sehr gerne mit Ihnen in Kontakt treten.
    Mit besten Grüssen
    Marianna Kropf
    Dr. Phil. und IKRK-Delegierte

    • Berthold Ollmann schreibt:

      Liebe Frau Böhm, bin sehr gespannt auf Ihr Buch. Kennen Sie Herrn Buchhold
      persönlich? Mit freundlichem Grüssen! Bertold Ollmann
      P.S. ….die Alpen sind ein Traum….

  2. kongolea schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm,
    Vor gut zwei Wochen kam ich aus Kolwezi zurück, wo ich nach meinem Abitur 2011 ein freiwilliges soziales Jahr (Missionar auf Zeit) geleistet habe. Am Ende meines Aufenthaltes bekam ich noch die Gelegenheit Ihr Buch zu lesen, und das hat mir wirklich große Freude bereitet. Ich fand es sehr interessant, aufschlussreich und musste an einigen Stellen auch schon mal grinsen, wenn es „kongolesisch“ zuging und ich es ein bisschen nachempfinden konnte, was sie beschreiben. Mir hat Ihre Art zu schreiben sehr gut gefallen, und im Kongo ein Buch über den Kongo zu lesen, fand ich schon besonders. Vielen Dank dafür! Im Moment denke ich noch jeden Tag, sehr viel an den Kongo und meinen Aufenthalt dort. Ich glaube, das wird mir so bald nicht mehr aus dem Kopf gehen.
    Liebe Grüße
    Anna-Lea Kronpaß
    Falls es sie interessieren würde, ich habe auch eine Art Blog über dieses Jahr geführt, aber das ist natürlich nicht annähernd so spannend oder interessant wie Ihre Berichte.

  3. Julia P. schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm,

    mit Bestürzung habe ich festgestellt, dass es Ihr Logbuch nicht mehr bei Zeit.de gibt. Wenigstens bleiben uns Ihre faszinierenden und erschreckend ehrlichen Berichte nun hier erhalten!

    Ich habe voller Entsetzen diese Woche erfahren, dass die Guarani Indianer am Ufer des Hovy Flusses im Bundesstaat Mato Grosso do Sul systematisch ausgerottet werden und aus ihren Territorien vertrieben werden. Sie drohen mittlerweile in einem offenen Brief mit kollektivem Selbstmord, um wenigstens gemeinschaftlich begraben zu werden… Diesbezüglich ist es doch ziemlich verwunderlich, dass in der deutschen Presse hierüber kein einziges Wort verloren wird. Vielleicht könnten Sie daran etwas ändern?! Es tut mir leid, dass ich dieses Thema hier anspreche, ich sah jedoch keinen anderen Weg mit Ihnen in Kontakt zu treten.

    Ich hoffe, Sie machen noch lange weiter mit Ihrer großartigen Arbeit!!!

  4. Peter Sauter schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm
    mit Bestürzung habe ich gerade Ihren Artikel über den Anschlag auf Dr. Mukwege in Bukavu gelesen. Ich habe diesen ausgezeichneten Arzt und eindrucksvollen Kämpfer für die Rechte der Frauen persönlich in München beim ökumenischen Kirchentag kennengelernt und viel über ihn gelesen. Ich selbst war schon häufig in West-Ruanda direkt an der Grenze zu Bukavu..
    Ich danke Ihnen sehr für Ihre journalistische Arbeit und diesen Artikel.

  5. Konrad S. schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm,
    vielen Dank für Ihre spannenden und angenehm zu lesenden Artikel.
    Ich beschäftige mich derzeit für meinen Master mit dem Ost-Kongo und plane auch ein Praktikum dort.
    Vor diesem Hintergrund würde ich Ihnen gern einige Fragen stellen. Besteht die Möglichkeit mit Ihnen in Email-Kontakt zu treten? Ich habe leider weder hier noch bei der ZEIT eine Kontaktadresse gefunden.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie sich melden.
    Viele Grüße und gute und sichere Weiterarbeit.

  6. Dirk Meifort schreibt:

    Sehr geehrte Andrea Böhm,

    ich fand ihr Buch über das aktuelle und vergangene Zeitgeschehen des Kongo per Zufall vergangene Woche in einer Ferienwohnung in Spanien und habe es sofort verschlungen. Zuvor las ich kürzlich den ebenfalls sehr interessanten Reisebericht Blood River von Tim Butcher, der auf den Spuren von Stanley das Land durchquerte. Ich selber tat dies auf einem Motorrad 1995. Wenn ich Ihre und auch Tim Butchers Erfahrungen mit meinen vergleiche, erkenne ich kaum Veränderungen, geschweige denn irgendeinen Fortschritt für die meisten Kongolesen. Auf eine mir zum Teil selbst nicht erklärende Weise bin ich von diesem Land fasziniert, vielleicht gerade weil ich nach Erläuterungen suche…Ich denke, auch ich werde mich nochmal auf den Weg machen müssen…
    Ich wünsche Ihnen viele weitere Abenteuer und schreiben Sie weiter!

  7. jonas schreibt:

    Durch ihr Buch über den Kongo bin ich auf ihre Zeit-Online Profilseite und darüber auf diesen Blog gelangt. Ich bin zwar noch nicht ganz durch aber schon jetzt begeistert. Ich freue mich auf viele spannende Beiträge von Ihnen!

  8. Katharina R-D schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm,

    habe zwar bisher noch nicht Ihr Buch gelesen, aber soeben einen sehr pointierten Bericht in der Zeit, den ich wirklich gut finde, da er mal unseren leider noch immer sehr weit verbreiteten weißen Chauvinismus pointiert benennt.
    Vielen Dank! Ich werde Ihren Blogg jetzt immer gerne weiter verfolgen.

    Viele Grüße

    Katharina R-D

  9. Josef Ellmayer schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm,
    vielen Dank für Ihre Arbeiten und Ihr aktuelles Buch. Ich habe in den Jahren 2008/09 eine Fahrradreise von Deutschland nach Sambia unternommen und dabei auch den Kongo durchquert. Den kurz zusammen gefassten Verlauf der Reise würde ich Ihnen gerne senden, da ich denke er wäre interessant für Sie. Weiters hätte ich eine hervorragende Kontaktadresse falls Sie die „Pygmäen im Regenwald“ besuchen wollen, da ich dort ebenfalls war.
    Wenn Sie mögen, melden Sie sich bitte.
    Wünsche weiterhin alles Gute,
    herzliche Grüße,
    Josef Ellmayer

  10. goetzke schreibt:

    haben sie keine email Adresse??????

  11. Susanna schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm,
    ich habe Ihr spannendes buch mit sehr viel Interesse gelesen! vielen Dank!. Ich habe einen sehr guten Freund in Bukavu, Kongolese, der sich da sehr engagiert. Ich hatte von Ihrem Buch erzählt und er möchte Sie mal kennenlernen. Ich könnte Ihnen in einer Mail auch noch mehr schreiben. Herzliche Grüße, Susanna

  12. Stefan Ward schreibt:

    Liebe Frau Böhm,
    ich habe bisher noch keines ihre Bücher gelesen, dafür aber einen Artikel in der Zeit über Syrien bzw. Aleppo. (auch wenn das vllt. nicht hierher gehört) Ich bewundere sie für ihren Optimismus. Im Gegensatz zu ihnen glaube ich allerdings, dass Syrien ein Land ohne ausreichend Demokraten ist. Zumindest wurden die demokratischen Kräfte rasch von Dschihadisten und dem Assad-Regime dezimiert. Glauben sie wirklich, dass eine handvoll eingesperrter Rebellen in Aleppo ein demokratisches Syrien gründen können?
    Gruß Stefan Ward

    • andreaboehm61 schreibt:

      Liebe Stefan Ward, in meinem aktuellen Artikel in der ZEIT ist nirgendwo davon die Rede, dass ich den Rebellen die Gründung eines demokratischen Syrien zutraue. Daraus ergibt sich aber im Umkehrschluss nicht die Rechtfertigung, eine Stadt mit mehreren Hunderttausend Zivilisten und einigen Tausend Rebellen auszuhungern und in Schutt und Asche zu bomben.
      Ich glaube allerdings sehr wohl, dass die zivile Opposition in Syrien in der Lage ist, lokale Inseln einer halbwegs demokratischen Selbstverwaltung aufrechtzuerhalten – vorausgesetzt, man schützt sie vor dem Regime, dem IS und anderen radikal-islamistischen Rebellen.
      Mit vielen Grüßen
      Andrea Böhm

  13. Brigitte Awad schreibt:

    Sehr geehrte Frau Böhm,
    ich habe zufällig (?!) Ihren Video-Beitrag über Somaliland aus 2013 auf Zeit.online gefunden und habe mich sehr darüber gefreut, endlich mal einen Beitrag zu finden, der die Leistung der Menschen im Wiederaufbau ihres Landes so treffend beschreibt, auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist. Und ich kann Ihrem Abschlusssatz nur zustimmen. Ich lebe seit drei Jahren in Somaliland, bin aber bereits seit 2006 mit verschiedenen Projekten im Land aktiv (Aufbau einer psychiatrischen Grundversorgung in Burao, Schulneu- bzw. Erweiterungsbauten, Errichtung und Betrieb einer Landwirtschaftschule in Beer u.a.) und konnte in dieser Zeit sehr gut miterleben, wie sich das Land weiterentwickelt auch ohne Anerkennung durch die Weltgemeinschaft. Durch das weltweite Netztwerk der Diaspora-Somalis waren auch Großprojekte möglich wie der Bau einer asphaltierten Straße von Burao nach Erigavo, die jetzt im letzten Abschnitt fertiggestellt wird. Es gibt hier viele Menschen, die in verschiedenen Komitees arbeiten, um Lösungen zu Problemen zu finden. Da ist z.B. das Komitee für den Wiederaufbau des Burao Technical Institutes, das sich mit Erfolg für die Rehabilitation der Berufsbildenden Schule einsetzt, um den vielen Schulabgängern eine Ausbildung zu ermöglichen und damit jungen Menschen eine Zukunftsperspektive in ihrem Land zu geben. Vor dem Bürgerkrieg war dieses Institut, welches mit deutscher Entwicklungshilfe aufgebaut worden ist, über die Grenzen Somalias hinaus bekannt. Es freut mich besonders, dass auch der Wiederaufbau mit Hilfe aus Deutschland ermöglicht wird. Ich erlebe auch wie schnell, zur Zeit einer erneuten Dürre, Hilfeleistungen organisiert werden.
    Ich habe mich 2013 entschieden hier zu leben, da ich die Wahl hatte bis zum offiziellen Rentenbeginn weiterzuarbeiten oder etwas ganz Neues zu beginnen. lch bin sehr dankbar, dass mich unsere Töchter bei diesem Schritt unterstützt haben, denn es gibt noch so vieles zu tun und vor allem zu entdecken, in einem Land, dass „es eigentlich nicht gibt“.
    Falls Sie Ihr Weg wieder nach Somaliland führt, möchte ich Sie hiermit herzlich nach Burao einladen.

    Viele Grüße
    Brigitte Awad

    • andreaboehm61 schreibt:

      Liebe Frau Awad,
      ganz herzlichen Dank für Ihre Zeilen – und meine Hochachtung für Ihre Arbeit und Ihren Entschluss, dort zu bleiben.
      Bis auf Weiteres bin ich in Beirut und mit Reisen im Nahen Osten vollauf beschäftigt. Aber ich hoffe, dass demnächst auch eine Reise nach Somaliland wieder möglich ist. Dann nehme ich Ihre Einladung nach Burao gern an.
      Mit vielen Grüßen
      Andrea Böhm

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